Konzentrationszonen für Windenergie beschlossen

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Der Bornheimer Rat hat in seiner Septembersitzung die Ausweisung von zwei Konzentrationszonen jeweils in der Rheinebene und auf der Ville beschlossen. Die SPD begrüßt, dass so der Bau von Windenergie besser gesteuert werden kann und fordert weiterhin eine finanzielle Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Ohne Windenergie wird die Energiewende derzeit nicht gelingen. Nach dem Ausstieg aus der Atomenergie und der Abkehr vom russischen Gas, müssen regenerative Energie umso dringender ausgebaut werden.

Die SPD-Fraktion lobt daher die Weitsichtigkeit der Stadtverwaltung, bereits früh das Schaffen von rechtssicheren Windkraftkonzentrationszonen in die Wege geleitet zu haben. Diese garantieren Bornheim, dass Investoren nicht im gesamten Stadtgebiet Windenergieanlagen aufstellen können, sondern ausschließlich in den dafür über Jahre sorgsam ausgewählten und genau abgewogenen und lange beratenen Bereichen. Die nun beschlossenen Zonen in der Rheinebene und auf der Ville sind ein guter Kompromiss, auf den sich eine große Ratsmehrheit verständigen konnte.

Finanzielle Beteiligung erhöht Akzeptanz

„Was die Voraussetzungen zu einer fundierten Entscheidung angeht, haben wir in Bornheim eines vorbildlich gehandhabt, nämlich eine frühzeitige und umfassend transparent durchgeführte Bürgerbeteiligung. An einer zweiten Voraussetzung müssen wir noch weiterarbeiten. Das ist eine regelmäßige finanzielle Teilhabe unserer Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Stadt an der Wertschöpfung des Windenergieprojektes“, fasst SPD-Fraktionsvorsitzender Wilfried Hanft zusammen.“

„Die Antworten der Verwaltung auf die Große Anfrage der SPD zur finanziellen Bürgerbeteiligung zeigen, dass die Stadt diese bereits fokussiert und in Gesprächen mit den Betreibern von Windenergieanlagen ist. Eine finanzielle Beteiligung der Menschen erhöht die Akzeptanz von Windenergieanlagen und ist aus unserer Sicht essenziell“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzende Anna Peters.